Holzspielwaren liegen im Trend. In einer immer komplexer und komplizierter werdenden Welt sehnen sich Eltern nach einfachen Dingen, die dennoch Kreativität und Fantasie fördern.

Davon zeigen sich jedenfalls Hersteller von Holzspielzeug überzeugt. Gleichzeitig ist es eine positiv besetzte Reminiszenz an die eigene Kindheit. Ein Klassiker ist und bleibt dabei das Systemspielzeug Kugelbahn.

In den letzten beiden Jahrzehnten verringerte sich das Zeitfenster, in dem der Nachwuchs besonders affin für Holzspielzeug ist. Kinder werden früher älter und bestimmen zunehmend, was gespielt wird. Das stellt nicht nur BRIO, Haba, Hape & Co. vor neue Herausforderungen. Langjährige Branchenbeobachter sprechen davon, dass Kinder mittlerweile ab fünf bis sechs Jahren fast für das Thema verloren seien. Das ist einer der Gründe, warum Kugelbahnen immer „jünger“ werden.

Kugelbahnen bieten Herstellern – neben der Eisenbahn – die Chance, ein Systemspielzeug zu kreieren wie es exemplarisch Lego mit seinem Baustein verkörpert. Systemspielzeug ist ausbaufähig, variabel und flexibel. Start-Sets können mit Ergänzungspackungen zu komplexen Gebilden ausgebaut werden. Kugelbahnen fördern Vorstellungskraft, verlangen Geduld, Konzentration, Sorgfalt und, wenn mehrere Kinder ins Spiel kommen, Interaktion. Systemspielzeug ist, auch wenn der Begriff strapaziert ist, pädagogisch wertvoll.

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